Die noch flüssige Seifenmasse wird in großen Holzboxen für mindestens 24 Stunden "schlafen gelegt". Holzboxen isolieren besonders gut, die darin entstehende Wärme unterstützt die schonende Verseifung. In dieser Zeit wird der Seifenleim fest. Anschließend kann er ausgeformt und geglättet werden. Nun wird er in Blöcke und danach in einzelne Stücke geschnitten. Manchmal wird das Seifenstück noch gestempelt. Alle Seifen werden auf ihre Qualität geprüft und danach zum Trocknen aufgelegt.
Um richtig auszuhärten gönnen wir unseren Seifenstücken noch einen Reifeprozess von 6-8 Wochen. Erst danach wird das Waschstück ergiebig und mild. Wird diese Reifezeit nicht eingehalten, verbraucht sich die Seife viel schneller, was sehr oft bei industriell hergestellten Produkten der Fall ist.